Franziskaner Weissbier – das Bier mit dem Mönch

Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!

Franziskaner Weissbier

Die Anfänge von Franziskaner Weissbier finden erstmals 1336 Erwähnung. Die „Bräustatt bey den Franziskanern“ wurde in diesem Jahr als älteste bürgerliche Brauerei Münchens genannt und erhielt ihren Namen aufgrund des gegenüberliegenden Franziskanerklosters.

Weiterhin bekannt ist die Geschichte jedoch erst wieder ab 1841, als die Franziskaner Brauerei auf den Lilienberg verlegt wurde. 1861 wurde Joseph Sedlmayr Besitzer der Franziskaner Brauerei. Zuvor war er anteilig an der Spatenbrauerei beteiligt, später Besitzer der Leistbrauerei und bereits seit 1858 gehörten ihm Teile der Franziskaner Brauerei.

Wenige Jahre später stellte die Leistbrauerei ihren Betrieb ein und es wurde ausschließlich in der Franziskaner Brauerei gearbeitet. 1872 wurde erstmals das goldgelbe Oktoberfestbier aus der Franziskaner-Leist-Brauerei auf dem Münchner Oktoberfest ausgeschenkt.

Im Jahre 1922 schlossen sich die Franziskaner-Leist-Brauerei und die Spatenbrauerei, die ebenfalls Sedlmayrs gehört, zu einer Aktiengesellschaft zusammen. Hauptanliegen war dabei die Verringerung der wirtschaftlichen Probleme, die die Kriegs-und Nachkriegszeit mit sich brachte.

1964 spezialisierte sich die Franziskaner Brauerei auf Weissbier und brachte dieses mit der Sorte Spaten Champagner Weissbier auf den Markt. 1968 wurde es in Club-Weiße umbenannt, 1974 in Franziskaner Hefe-Weissbier. 1984 vertrieb Franziskaner erstmals auch Bier über die bayrischen Grenzen hinaus und zwar mit großem Erfolg. Seit dem Jahr 2000 zählt Franziskaner zu einer der erfolgreichsten Weissbier-Produzenten auf dem deutschen Markt, drei Jahre später wurde erstmals ein Jahresausstoß von einer Million Hektolitern erreicht.

Bis heute steht der Franziskanermönch im Mittelpunkt, sowohl auf dem Etikett als auch in diversen Werbeaktionen. Er verkörpert nicht nur die Tradition der Braukunst, sondern symbolisiert auch Ruhe und Gelassenheit.

Die Biersorten von Franziskaner, mehr als nur das Franziskaner Weissbier

Das wohl bekannteste Bier der Franziskaner Brauerei ist das Franziskaner Weissbier, das sich seit den 1970ern immer größerer Beliebtheit erfreute. Es wird in die Sorten Franziskaner Hefe-Weissbier Dunkel und Hefe-Weissbier Hell unterschieden.

Beide Sorten haben einen Alkoholgehalt von 5,0% vol. Alkohol. Während die dunkle Variante bernsteinfarben, aromatisch und vollmundig daherkommt, präsentiert sich das Hefe-Weissbier Hell eher dezent würzig und etwas fruchtig bis süßlich.

Weitere Highlights der Franziskaner Produktpallette sind das Franziskaner Royal, eine recht edle Version des Weissbieres, das Weissbier Kristallklar und das Franziskaner Kellerbier, welches als einziges kein Weissbier ist. Das Kellerbier wird mit untergäriger Hefe gebraut und überzeugt mit einem sehr weichen, runden Geschmack sowie einer feinen Bitternote.

Ergänzend wird eine Bandbreite an leichten Bieren mit geringem Alkoholgehalt sowie alkoholfreien Bieren angeboten. Dazu zählen das Hefe-Weißbier Leicht, das über einen Alkoholgehalt von 2,9% vol. verfügt sowie das Franziskaner Natur Russ, das mit Zitronenlimonade aus natürlichem Zitronensaft eine wunderbare Erfrischung darstellt. Ganz ohne Alkohol kommen die Sorten Franziskaner Alkoholfrei, Franziskaner Alkoholfrei Holunder, Franziskaner Alkoholfrei Zitrone und Franziskaner Alkoholfrei Blutorange aus.

Brauereiführungen in der Franziskaner Brauerei

Ganz gleich, ob als Einzelperson oder als Gruppe – eine Führung durch die Franziskaner Brauerei lohnt sich. Vom Sudhaus bis zur Flaschenabfüllung kann hier der Prozess des Bierbrauens nachverfolgt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit spannende Fakten rund um die Geschichte des Biers, zur richtigen Lagerung und zur Gläserpflege zu erfahren. Abgerundet wird die Brauereiführung durch eine Bierverkostung in den gemütlichen Aufenthaltsräumen.

Ausgewählte Zutaten

Das Weissbier von Franziskaner sticht mit hochwertig ausgesuchten Zutaten heraus. Alle Zutaten sind natürlichen Ursprungs und erfüllen den nachhaltigen und ökologischen Anspruch der Brauerei.

Das verwendete Wasser ist Kristallwasser, dass aus dem 200 Meter unter der Brauerei befindlichen Tiefbrunnen, stammt. Hallertau, dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt, das mitten in Bayern liegt, entstammt der verwendete Hopfen, und auch der Weizen, aus dem Malz gewonnen wird, stammt aus der Region. Keinesfalls fehlen darf die Hefe, denn sie bringt das Bier zum Gären. Die obergärige Hefe, die für die Herstellung von Franziskaner Weissbier genutzt wird, kommt aus der eigenen Hefe-Reinzucht, sodass eine besonders hohe Qualität gewährleistet wird.

Zuletzt angesehen