Leffe

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Belgische Biere sind für ihren umfassenden Sortenreichtum bekannt, eines davon ist Leffe. Die Brautradition von Leffe lässt sich bis in Jahr 1240 zurückverfolgen. Beim Notre-Dame de Leffe handelte es sich um ein Kloster, das 1152 von Prämonstratensern, einem römisch-katholischen Orden, ins Leben gerufen wurde.

1240 beschlossen die Ordensmitglieder eine Brauerei zu bauen. Sie hießen stets Gäste und Pilger willkommen, welche sie fortan mit einem stärkenden Getränk empfangen wollten. Da zu dieser Zeit diverse Krankheiten, unter anderem die Pest, in der Region ihr Unwesen trieben, kam ein Getränk, dass durch Abkochen, frei von Keimen war, genau richtig.

1466 verloren die Prämonstratenser das Eigentumsrecht für die Brauerei, die nun verpachtet wurde.
Sowohl Kloster als auch Brauerei verloren jedoch an Bedeutung und wurden während der französischen Revolution gänzlich geschlossen. Reichlich später, 1929, wurde das Kloster wieder in Betrieb genommen. 1952 entschieden sich Abt Nys und Albert Lootvoet, auch die Brauerei erneut aufleben zu lassen. Seit 1990 ist Leffe im Besitz der belgischen Interbrew-Gruppe, die heute zur Brauereigruppe Anheuser-Busch InBev gehört.

Die Biersorten der Leffe Brauerei

Leffe Brune, das mit 6,5% vol. Alkoholgehalt daherkommt, ist ein vollmundiges, leicht süßliches Bier. Grund dafür ist die Verwendung dunkel geröteten Malzes. Experten nennen das Bier angenehm bitter und dennoch leicht karamellisch. Das Aroma wird mit einer dezenten Note von Kaffee und Schokolade beschrieben. Besonders schmackhaft ist Leffe Brune zu Käse, karamellisierten sowie süßsauren Mahlzeiten. Es trägt eine gewisse Gemütlichkeit in sich, sodass es sich bestens für einen Abend am Kamin oder als Getränk zu einem fesselnden Buch eignet. Das Bier wird am Besten bei 5-6°C in einem Original Leffe-Kelch serviert. Denn im Bierpokal können sich die Geschmacksnoten am allerbesten entfalten.

Das Leffe Blonde hingegen ist ein blondes Klosterbier, das nur einen Hauch von Bitterkeit präsentiert. Es hat einen Alkoholgehalt von 6,6% vol. und wird aus qualitativen Zutaten gebraut. Malz, Wasser, Hopfen und Hefe – mehr braucht es nicht für das milde Blonde mit der gold schimmernden Farbe. Experten beschreiben Leffe Blonde als sanft und zart mit einem Hauch von Gewürznelken und Vanille im Geschmack.

Besonders empfiehlt sich ein Leffe Blonde zu süßsauren Gerichten sowie zu Weißschimmelkäse, unter anderem Camembert, Saint-Marcellin oder Brie. Doch auch als Aperitifbier ist es bestens geeignet. Das frisch-fruchtige Blonde wird am Besten mit 5-6°C in einem Original Leffe-Bierpokal serviert, der alle Geschmacksnoten entfalten lässt.

Unterdessen wurde das Sortiment des Abtei-Biers um eine Vielzahl schmackhafter Sorten erweitert. Dazu zählt Leffe Tripel, ein naturtrübes Blondes mit 8,5% vol. Alkoholgehalt. Weitere Sorten sind Leffe Royale, das dank drei verschiedener Hopfensorten fruchtig-zitronig und leicht bitter schmeckt – bei einem Alkoholgehalt von 7,5% vol., sowie Leffe Ritual 9 °, das mit 9% vol. Alkohol das stärkste Bier im Sortiment von Leffe ist.

Leffe Ritual erhält durch diverse Röstmalze eine dunkle, bernsteinähnliche Farbe. Es erinnert im Geschmack an Orangenschalen und Koriander und hat 5,5% vol. Alkohol. Leffe Nectar hingegen ist ein vollmundiges Blondes, das im Abgang eine gewisse Schärfe aufweist. Optimalerweise wird es bei 5°C getrunken. Es enthält 5,5% vol. Alkohol.

Ergänzend bietet Leffe jährlich zur Weihnachtszeit mit Leffe Christmas, ein Saisonbier an. Das Weihnachtsbier hat einen Alkoholgehalt von 6,6% vol. und präsentiert sich im Geschmack fruchtig-würzig.

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